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Botulinumtoxin A

Das hochwirksame Toxin wird aus dem Bakterium Clostridium botulinum gewonnen. In kleiner Dosis gezielt in einen Muskel gespritzt, kann es vorübergehend die Muskelaktivität hemmen. In der Neurologie findet dieser Effekt schon seit Jahrzehnten bei Muskelverkrampfungen (Spasmen) u. a. bei Kindern Anwendung.

 


Wirkung

Das Botulinumtoxin hemmt die Übertragung der Nervenimpulse auf die Muskulatur. Es führt zur Entspannung des behandelten Muskels, der z.B. die Querfalten an der Stirn, die Längsfalten zwischen den Augenbrauen, Falten um die Augen herum oder an Hals und Dekollete verursacht. Die Substanz wird direkt in den Muskel gespritzt. Indem der Muskelzug auf die darüberliegende Haut wegfällt, glättet sie sich von selbst. Da das Botulinumtoxin allerdings kein Faltenfüller ist, müssen tief gefurchte Falten meist zusätzlich mit einem der gängigen Unterspritzungsmaterialien aufgefüllt werden.

Was kann man erwarten?

Der glättende Effekt tritt nicht sofort ein, sondern wird in der Regel erst nach 2-7 Tagen sicht- und spürbar. Je nach Dosierung ist die Muskelaktivität reduziert - der Muskel mit der darüberliegenden Haut entspannt. Andere Muskeln sind davon nicht betroffen, deshalb bleibt die natürliche Ausdruckskraft im Gesicht erhalten. Die Wirkung hält etwa 3-6 Monate an, kann im Einzelfall auch kürzer oder länger sein. Berührungs- und Schmerzempfinden bleiben unbeeinflusst.

Welche Risiken und Nebenwirkungen bestehen?

Die Injektion von Botulinumtoxin ist im Allgemeinen gut verträglich. Dennoch können - meist nur vorübergehende - Nebenwirkungen auftreten.

Dazu gehören Blutung oder blaue Flecken an der Einstichstelle, Infektion, Rötung, Juckreiz oder vorübergehende Kopfschmerzen. Verteilt sich die Substanz im Gewebe, kann es vorübergehend zum Hängen des Oberlides oder der Braue kommen. Bei der Behandlung von Krähenfüßen kann eine Verteilung der Substanz im Augenbereich vorübergehende Sehstörungen (Doppelbilder) verursachen.

Was ist nach der Behandlung zu beachten?

Im allgemeinen ist die behandelte Stelle bereits nach einer Stunde vollkommen unauffällig. Allerdings sollte man für mindestens 24 Stunden Manipulationen im Gesicht wie kosmetische Masken, Massagen im behandelten Bereich, Peelings und Augenbrauenzupfen unterlassen.

Behandlung bei übermäßiges Schwitzen

Übermäßiges Schwitzen, die sogenannte Hyperhydrosis, ist ein häufiges Problem, das das ästhetische Empfinden häufig stark beeinträchtigt. Auch hier wird Botulinumtoxin erfolgreich eingesetzt.

Wird der Wirkstoff im Bereich der Achselhöhlen (oder auch der Handinnenflächen oder Fußballen) in Nähe der Schweißdrüsen gespritzt, blockiert es gezielt die dorthin geleiteten Nervenimpulse. Auf diese Weise wird der übermäßige Schweißfluss verhindert. Andere Nervenfunktionen wie Fühlen oder Tasten durch die Haut, bleiben unbeeinflusst.

Für die Behandlung werden nach dem „Gießkannenprinzip“ 10 bis 15 Einstiche gesetzt. Das ist nicht ganz schmerzfrei, aber eine lokale Betäubung ist möglich. Die Wirkung setzt wie beim Faltenglätten erst nach durchschnittlich fünf Tagen ein. Der Effekt hält bis zu sechs Monaten an.

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